Vorlesewettbewerb 2026
In diesem Jahr fand an der Grundschule Helenental und an der Außenstelle Fuchsrain der traditionelle Vorlesewettbewerb statt.
Die Kinder der Schulgemeinde konnten sich nach eigenen Vorlieben und Lesestärke Bücher aussuchen.
In der Vorbereitung auf die klasseninternen Entscheidungen für die Klassensieger mussten die Schüler einen Vortrag ausarbeiten, der eine Buchvorstellung und einen Vorleseteil beinhaltete. Dadurch wurden die Buchideen der Kinder für eine Vielzahl von Zuhörern hörbar. Mit viel Fleiß und Lesetraining bereiteten sich im Anschluss daran die Klassensieger auf die Endausscheidung vor einer Erwachsenenjury am 25. März am Fuchsrain vor. In diesem Jahr saßen in der Jury Ines Franke, Daniela Reim, Marion Schluckebier und Horst Willenbacher.
Für die Jurymitglieder war es wie auch in den letzten Jahren ein schwerer Tag der Entscheidungen. Die Lesungen der Kinder waren insgesamt alle auf einem sehr guten Niveau und nur in Kleinigkeiten ließ sich herausarbeiten, wie sich die Sieger am Ende auf die Plätze eins bis sechs der einzelnen Jahrgänge verteilten.
Am letzten Tag vor den Ferien kamen alle Kinder der Sporthalle am Helenental zusammen, um die abwechslungsreich gestaltete Siegerehrung zu besuchen.
Zu Beginn der Veranstaltung sangen die Klassen 1 bis 4 des Fuchsrainstandorts das Lied „Alle Kinder lernen lesen“.
Im Anschluss daran begrüßte Frau Franke alle Kinder und Lehrer und leitete für Frau Kahle über zu der Lesung des Buches „Karlchen hilft allen, ob sie wollen oder nicht“ über. Gebannt lauschten die Kinder dem Buchvortrag von Anfang bis Ende. Frau Kahle orientierte sich bei ihrem Vortrag an den Vorgaben des Vorlesewettbewerbs der Kinder. Das vorgelesene Buch zieht nach der Siegerehrung in beide Schulbüchereien ein.
Neben dem Wettbewerb erweiterte die Schulgemeinde die Leseförderung mit der Aktion „Seiteneinsteiger“. In einer vielfältigen Ausstellung zeigten die Kinder auf kleinen Plakaten ihre gelesenen Bücher. Die Kinderproduktionen regten dazu an, sich selbst über andere Bücher der Mitschüler zu informieren.
Die Kinderbücher wurden zunächst hörbar und blieben im Anschluss an einen Schülervortrag auch sichtbar im Schulgebäude. Auf diese Weise erhielten Kinder Anregungen für ihr nächstes Buch. Zudem führten die Kinder miteinander Gespräche über ihre Bücher. Dadurch kamen jahrgangsübergreifend verschiedendste Kinder in Kontakt, die zuvor zueinander nur wenige Berührungspunkte hatten.
Mit dieser Aktion erhielten Kinder mit wenigen Deutschkenntnissen, mit Leseschwierigkeiten oder mit Vortragsangst eine Chance ihre Geschichten den anderen gestalterisch darzubiten. Kinderliteratur war während des gesamten Vorfrühlings in aller Munde und bereicherte den Schulalltag und das Leben der Kinder.