Grundschule Helenental
Grundschule Helenental

Schutzengel für Bedürftige

Projekttag „Sozialer Tag“ an der Grundschule Helenental

 

Am 30.06.2015 fand an der Helenentalschule ein „Sozialer Tag“ statt. In einer Zeit, in der die Individualisierung immer mehr Gewicht gegenüber der Bildung von Gemeinschaften gewinnt, war es der Lehrerschaft der Grundschule Helenental wichtig, mit den Kindern zu überlegen, ob wir andere Menschen in irgendeiner Weise unterstützen können. Die Klassen haben sich Projekte ausgesucht, in denen sie für andere Menschen tätig werden. Mit den Worten" an diesem Tag möchten wir das Gespür der Kinder für sozial Schwächere fördern und ihren Blick für soziale Unterschiede schärfen", unterstützte Daniela Reim, Schulleiterin der Grundschule Helenental, das Projekt. Die Klassen haben sehr unterschiedliche Projekte ausgewählt, z.B. Säuberung der Schulumgebung,  Schutzengelprojekt (Patenschaften für die 1.Klasse), Blindheit verstehen, Leben mit Behinderung, Schule und Kindergarten(Gemeinsam  spielen)....

 

Die Klasse 2F der Aussenstelle Fuchsrain unternahm gemeinsam mit  den Eltern und ihrer Lehrerin Inge Hellwig  an diesem Tag ein Projekt zur Unterstützung der Bad Wildunger Tafel. In Gruppen wurden diverse Lebensmittel, sowie Obst und Gemüse eingekauft und zur Tafel gebracht. Hier erfuhren die Kinder einiges über den Grundgedanken und Aufgabe dieser Wohltätigkeitseinrichtung: Überschüssige Lebensmittel, die nach  gesetzlichen Bestimmungen noch verwertbar sind, sowie Waren des täglichen Bedarfs zu sammeln und diese an Bedürftige abzugeben. Dafür braucht die Tafel nicht nur Spender, sondern auch viele ehrenamtliche  Mitarbeiter.  Die Kinder staunten nicht schlecht, als sie erfuhren, dass in der Bad Wildunger Tafel 50 Mitarbeiter ehrenamtlich wirken und dem Einholen und Verteilen ihre freie Zeit schenken. Ein bisschen Humanität und soziale Verantwortung  wurde den Kindern an diesem Tag sehr anschaulich nahegebracht.

 

Tag der Begegnung - Die Grundschule Helenental  trifft die KiTa FamZ

Die Idee im Rahmen eines sozialen Lernens war, dass die "großen" Kinder der Grundschule Helenental mit den "kleinen" Kindern der KiTa des Familienzentrums Bad Wildungen zusammenkommen, und einen gemeinsamen Tag mit Lernen, Forschen und Spielen verbringen. Die Klassen 4a und 4b trafen sich mit den Vorschulkindern des FamZ im Helenental. Zuerst wurden gemeinsam Picknickdecken ausgebreitet und gemeinsam gefrühstückt. Anschließend kamen sich die Kinder beim Schwungtuch näher. Frau Martina Rebelein und Frau Cornelia Rühl-Guthof von der KiTa brachten noch viele Spiele und Spielgeräte mit, die auch sehr ansprechend für die "Großen" waren. Die Großen boten viele Stationen an und kümmerten sich herzlich um die Kleinen. Es wurde geschminkt, vorgelesen, gemeinsam der Bach und die Natur erforscht, Wikingerschach gespielt, gemalt und vieles mehr.

Ziel war es, sich zu begegnen, Berührungsängste abzubauen, Vertrauen aufzubauen, Vorurteile abzubauen und zu erleben, dass es ein Geben und ein Nehmen ist. Später war der Bann gebrochen und ein bestehender Altersunterschied spielte keine große Rolle mehr.

Der ganze Tag war eine Win-Win Situation für alle Beteiligten. Nicht zuletzt hat diese Aktion die Zusammenarbeit zwischen KiTa und Schule unterstützt und im Hinblick auf Transition einen Beitrag zum positiven Übergang von KiTa in die Schule geleistet.

Blindheit verstehen in der 1 F

Wie schwer ist es eigentlich den Alltag zu bewältigen und wie fühlt es sich an blind zu sein? Wie gehe ich mit blinden Menschen um ? Wie kann ich sie ansprechen, um ihnen zu helfen? Wie schütte ich mir eigentlich ein Glas Wasser ein oder weiß wie viel Uhr es ist.

Mit diesen Fragen rund um das Thema Blindheit beschäftigte sich die Klasse 1 F am Fuchsrain einen ganzen Schulvormittag.

Mit Hilfe eines Aktionskoffers der "Christoffel Blinden Mission" konnten die Kinder eine Sehbehinderung und Blindheit hautnah erfahren. So gab es Stationen zur Blindenführung mit einem Blindenstock, Blindenspiele wie Domino und Mensch ärgere dich nicht oder Hör- und Tastmemory. Besonders interessant für die Kinder war ihre eigenen Namen in Blindenschrift auf speziellen Blindenschrifttafeln mit Blindenstift zu schreiben. Das Handycap wurde den Kindern besonders bewusst indem sie Fußball  mit einem Blindenfussbal spielten oder ein Zwitscherndes Hilfsmittel nutzen, um sich einen Becher Wasser einzuschütten.

 

 

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